Offener Brief an die Handwerkskammer Stuttgart

Schwarzarbeit Konditorei

Offener Brief an die Handwerkskammer Stuttgart

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

in Bezug auf Ihren Kommentar auf meinen letzten Facebookpost möchte ich Sie nun erneut direkt ansprechen. Mein Blogbeitrag zum Thema Schwarzarbeit im Handwerk, Schwerpunkt Hochzeitsbranche/Hochzeitstorten und Co, wurde in den letzten Tagen rund 2000 Mal aufgerufen und sowohl auf Facebook als anderen Social Media Kanälen geteilt. Sehr viele Nachrichten von extrem frustrierten Handwerkskollegen haben mich erreicht. Man kann also nicht behaupten, es handelt sich bei meiner Kritik, und nur um meine eigene „kleine Befindlichkeit“.

Leider habe wir kleinen Handwerksbetriebe keine Lobbyisten, die unsere Belange vorbringen. Und dementsprechend entsteht der Eindruck, dass wir den Handwerkskammern, und damit spreche ich ausdrücklich ALLE Kammern an, herzlich egal sind!

Denn alle Ihre Angebote, Kurse, Magazine, Vorträge u.s.w. nützen uns gar nichts, wenn niemand uns hilft unsere Existenz zu schützen.

Ich möchte Ihnen nun folgende Fragen stellen.

1. Wenn es, so wie Sie mir schreiben (und auch am Telefon mitgeteilt haben) nicht zu Ihren Aufgaben gehört, dass Thema Schwarzarbeit zu verfolgen, dann frage ich mich ganz ehrlich wie das sein kann? Schließlich sind wir die Handwerksbetriebe diejenigen, die durch unsere Beiträge das Bestehen der Handwerkskammer überhaupt möglich machen. Wenn also immer mehr kleine Handwerksbetriebe schließen, weil ihnen die Aufträge wegbrechen, dann ist das nicht nur deren Problem, sondern auch irgendwann das Ihre.

Man könnte fast den Eindruck bekommen, dass Handwerksbetriebe die nur „klein“ sind, finden keine Stimme. Gegenvorschlag, dann erlassen Sie uns doch bitte die Pflichtmitgliedschaft und Sie sind uns alle gleich los.

2. Sie schreiben Sie leiten gemeldete Verstöße sofort an die zuständigen Stellen weiter… Komisch ist nur, dass trotzdem nichts geschieht. Jenes ist nicht nur meine eigene Erfahrung, sondern auch etliche Kollegen berichten das Gleiche (hier muss man der Handwerkskammer Stuttgart zugutehalten, das betrifft alle Handwerkskammern im ganzen Land). Schwarzarbeit wird gemeldet, mehrfach, dokumentiert an Sie weitergeleitet…und die Personen betreiben fröhlich weiter ihren Verkauf, denn es passiert nichts!

Es wäre mir, und ich spreche da im Namen sehr vieler Kollegen ein Anliegen, wenn sich dieser Problematik die Handwerkskammer einmal mit Energie und Ausdauer, und nicht nur mit halbherzigen Beschwichtungen, annehmen würde.

Mit freundlichen Grüßen

 

Heike Krohz

Konditormeisterin und Inhaberin von suess-und-salzig

 

 

Backlinse trifft…Jacqueline Deininger Weddingplanerin bei JA von Herzen

 

Jacqueline_ weddingplanerin_ja von Herzen StuttgartEs gibt glaube ich kaum einen Beruf in der Hochzeitsbranche, der so viele kontroverse Diskussionen auslöst wie der des Weddingplaners.

Von Veränderungen und Marmeladenglasmomenten in 2018

 

Eigentlich mag in Jahresrückblicke sehr, doch Ende Dezember letzten Jahres fehlten mir einfach dazu die Worte. 2017 war wirtschaftlich sehr erfolgreich, aber körperlich und geistig war ich am Jahresende platt wie eine Flunder, um es mal nett auszudrücken.

Einzelworkshops bei suess-und-salzig Heike Krohz in Süßen

hochzeitstorte shabby chic suess-und-salzig

Selbstständig sein bedeutet permanente Veränderung, Optimierung und Reflexion des eigenen Tuns.